Weg mit dem Dreck

Seit 1993 ist Asbest in Deutsch­land verboten. Der Grund: Die einge­atmeten Fasern können Lungenkrebs verursachen. Von den 60er bis in die 80er Jahre sind hier­zulande Millionen Tonnen asbesthal­tiger Materialien verbaut worden. Ein Groß­teil davon verbirgt sich heute noch irgendwo in den Gebäuden.

Wir beschäftigen uns mit der staubfreien Entfernung dieses problematischen Materials. Wir treffen z. B. auf:

  • Cushion-Vinyl-Fußbodenbelag: Diese PVC-Bahnenware mit aufgedruckter Musterung wurde früher groß­flächig in vielen Wohnungen verlegt. Besonders tückisch: die dünne „Papp­schicht” auf der Rückseite, die fast zu 100 % aus Asbest besteht!

  • Flexplatten: PVC-Fliesen im quadratischen Format enthielten früher oft etwa 15 % Asbest. Dieser Bodenbelag ist wenig flexibel und zerbricht beim Biegen leicht mit einem deutlich hörbaren „Knack”.


Seit 2006 sind wir nach TRGS 519 zertifizierter Betrieb und entfernen Asbest fachgerecht, staubfrei und durch unser eigenes, selbst entwickeltes Verfahren auch garantiert sicher. Das neue Verfahren erleichtert asbesthaltige Kleber zu entfernen und spart dadurch Aufwand, Zeit und Ressourcen.

Bei dem neuen Verfahren ist das Geheimnis, dass nur die zu bearbeitende, relativ kleine Fläche mit dem Arbeitsgerät abgeschirmt wird und das ist nicht größer als ein Staubsauger. Das Gerät arbeitet mit einer Ansaugglocke. Was abgeschliffen wird, wird gleich per Industriesauger entfernt. Früher hat man den gesamten geplanten Arbeitsbereich abschirmen und durch Schleusen sichern müssen.

Denn nicht nur die asbesthaltigen Platten, sondern auch der Klebstoff darunter muss entfernt werden. Das war früher auch mit der Entsorgung des gesamten Estrichs verbunden. Bei dem neuen Verfahren wird der Klebstoff abgeschliffen, der Estrich aber bleibt erhalten. Während der Arbeit wird zudem die Faserzahl gemessen. Das abgesaugte Material wird als Sondermüll entsorgt. 

Gerade im Großraum Salzgitter, Braunschweig, Wolfenbüttel und Wolfsburg gibt es noch sehr viele Gebäude, bei denen Asbest verbaut wurde.

Wenn Sie Fragen haben oder sich unsicher sind ob Ihr Gebäude betroffen ist: Rufen Sie uns gerne an! Wir beraten Sie gern und besprechen bei einem Ortstermin die möglichen weiteren Schritte.

Telefon: 05341-186 10 56