Untergrundvorbereitung

Einer der wichtigsten Arbeitsschritte überhaupt! Wenn bei der Untergrundvorbereitung Fehler gemacht werden, ist der Kummer vorprogrammiert. Denn betrachtet man die in der Praxis auftretenden Schäden bei Bodenbelägen (wie lose Fliesen oder Wöllbungen im Laminat), so stellt man fest, dass viele Ursachen im Untergrund zu finden sind. Eine fachgerechte und gewissenhafte Vorbereitung des Untergrundes ist daher für einen fehlerfreien, funktionalen und ästhetischen Bodenbelag unabdingbar.

Nur wenn die Faktoren Planung, Material, Verarbeitung und Nutzung optimal zusammenspielen, dürfen auch ideale Resultate erwartet werden. Fehler in der Planungsphase können sich genauso negativ auf das Schlussresultat auswirken, wie Fehler am Material, bei dessen Verarbeitung oder bei übermäßiger und in der Planung nicht vorhergesehener Belastung.

Die grundsätzlichen Vorarbeiten richten sich ganz nach der Art des Untergrundes. Wir prüfen zunächst den Boden auf seine Beschaffenheit und seine Eignung für den späteren Bodenbelag.

Danach reinigen wir den Untergrund. Zement-Estrich und Beton wird gebürstet, alte Anstriche und Anhydrid-Fließ-Estrich schleifen wir zusätzlich an. Bei alten Holzdielen ziehen werden die Schrauben nachgezogen.

Ist der Boden ausreichend gesäubert, eben und tragfähig können wir den gewählten Bodenbelag bereits verlegen. Dies kann meist direkt auf dem Untergrund geschehen oder wir verwenden vorab eine lösemittelfreie Grundierung (z. B. auf Estrich und Spanplatten).

Sehr unebene Untergründe müssen mit selbstverlaufenden Ausgleichsmassen nivelliert werden, bevor der Bodenbelag verlegt werden kann. Welche Ausgleichsmasse hier gewählt werden muss, hängt vor allem von der Höhe ab, die ausgeglichen werden muss und von der Art des Untergrundes.

Erst wenn der mit Ausgleichsmasse eingeebnete Boden ganz trocken ist, kann der eigentliche Bodenbelag verlegt werden. Wenn keine Zeit für die Trocknungsphase ist, kann auch Trockenestrich verlegt werden.

Trockenestrich ist im Gegensatz zum Fließspachtel sofort begehbar und die nachfolgenden Arbeiten können fast umgehend ausgeführt werden. Die einzelnen Platten des Trockenestrich können aus verschiedenen Materialien sein, zum Beispiel OSB- und Holzspanplatten, Gipskarton-, Gipsfaser- oder Zementplatten. In Verbindung mit einer Ausgleichsschüttung sind Trockenestrich-Platten die beste Methode zur Einebnung eines sehr ungleichmäßigen Fußbodens – benötigen allerdings einige Zentimeter Aufbauhöhe.

Im Bereich der Verbundestriche führen wir die fachgerechte Untergrundvorbereitung aus. Die Untergründe werden durch Fräsen, staubfreies Kugelstrahlen oder Diamantschleifen vorbereitet.

Weil auch die Wahl der Materialien eine große Rolle spielen, arbeiten wir mit der Firma Thomsit zusammen. Unser Lieferant für die Bauchemie von der Grundierung bis zum Klebstoff. Hier werden mindestens zweimal im Jahr alle Mitarbeiter geschult. Ein technischer Außendienst von Thomsit wird bei Altuntergründen kostenlos gestellt beurteilt den Untergrund und gibt Epfehlungen für den Aufbau.

Das macht Sie doppelt sicher!