5 Fakten rund ums Parkett

1. Parkett eignet sich für Fußbodenheizungen

Einige Parkettarten eigenen sich sogar besonders für Bodenheizungen. Es helfen dabei einige Faktoren: Holzart, Parkett-Dicke, Trägerschicht, Verleimen und Verlegemethodik (schwimmend oder verklebt). Am besten für die Verwendung mit Fußbodenheizung, ist ein Holzboden, welcher aus gut wärme-leitendem Holz besteht, eine gut verleimte und leitende Trägerschicht hat und mit geeignetem Klebstoff auf den Untergrund vollflächig verleimt wurde. Schwieriger für Bodenheizungen sind Parkette, die aus Massivholz bestehen, welches viel Quell- und Schwind-Verhalten aufweist.

2. Parkett ist für Küche und Bad geeignet

Welches sind die korrekten Vorbereitungen? Nun, zum einen sollten nur Holzarten als Bodenbelag für Küche und/oder Bad verwendet werden, die genügend Feuchtigkeitsresistent sind. Dazu gehören die meisten Harthölzer – allen voran Eichenholz.

Des Weiteren sollte das Holz mit der richtigen Oberflächenbehandlung versehen werden. Wir empfehlen für eine ordentliche Widerstandsfähigkeit gegen Feuchtigkeit, Parkett-Öl zu verwenden. Dabei gilt es, sich für ein Öl zu entscheiden, welches sowohl Feuchtigkeit abhält als auch eine ausreichende Rutschhemmung aufweist. Ein korrekt verlegtes und eingepflegtes Parkett hält auch in Küche und Bad jahrelang.

3. Parkett kann sich positiv auf die Gesundheit auswirken

Haben PVC (Vinyl), Kunstharz, Keramik oder sonstige künstliche Bodenbeläge gesundheitsfördernde Wirkungen? Wohl eher nicht. Das Gegenteil gilt jedoch für viele Naturprodukte. Die ätherischen Öle in Hölzern sind hauptsächlich die Verursacher eines allfällig gesundheitsfördernden Effekts.

Sie werden über die Dauer mehrerer Jahre stets an die Raumluft abgegeben, wo wir Sie einatmen. Ätherische Öle können unter anderem schmerzlindernde und stimmungsaufhellende Wirkungen haben, was einer der Hauptgründe dafür ist, weshalb ein Parkettboden einem Raum ein wohnliches, “heimeliges” Gefühl verleiht. Der Duft und die Wirkungen dieser Öle nehmen wir unbewusst wahr und fühlen uns in einem Raum mit Holzboden deshalb stets wohl.

Die Holzart und die Art der Oberflächenbehandlung spielt für das Entweichen der ätherischen Dämpfe in den Raum eine Große Rolle. Nicht jede Holzart hat dieselben Öle und nicht jede Versiegelung oder Ölbeschichtung lässt gleichermaßen zu, dass sich die Dämpfe entfalten.

4. Die Lebensdauer von schwimmend verlegtem Parkett ist kürzer als bei vollflächig verleimtem

Durch das erhöhte Quell- und Schwind-Verhalten eines schwimmenden Holzbodens entstehen Scher-Kräfte, die das Parkett über die Dauer vieler Jahre hinweg beschädigen. Trittbelastungen bringen schwimmend verlegte Holzdielen dazu, sich aneinander zu reiben, da sie ja stets leicht nachgeben, weil sie nie mit Leim oder Nägeln fixiert wurden.

Wird Parkett hingegen fest mit dem Untergrund verleimt, werden Scher- und Scheuer-Kräfte derart reduziert, dass sich die über die Zeit entstehenden Reibungs-Schäden zwischen den Dielen auf ein absolutes Minimum reduzieren. Die Reduktion des Scheuerns ist einer der Hauptgründe für die verlängerte Lebensdauer eines verleimten Parkettbodens.

 

Parkett “arbeitet”, dehnt sich aus, zieht sich zusammen und verschiebt sich über die Zeit

Dass Holz “arbeitet” wissen wir nur zu gut – wir kennen den Leitsatz vermutlich alle. Im Fachjargon nennt man dieses Arbeiten “Quell- und Schwind-Verhalten”. Es ist die Formverschiebung des Holzes aufgrund Zugabe oder Entfernen von Feuchtigkeit, Wärme und Belastung. Dabei “bewegt” sich Holz über die Zeit und verändert seine Form und sein Aussehen in geringem Masse. Über die Gesamtfläche eines Bodens jedoch, werden solche kleinen Auswirkungen merklich hervorgehoben: Ganze Dielen verschieben sich, sodass sich Spalten auftun und manchmal entfernen sie sich sogar von Wänden, wo dann ebenfalls der unschöne Unterlags-Boden zum Vorschein kommen kann. Glücklicherweise geschehen beide Szenarien bei fachgerechter Verlegung so gut wie nie.


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